Überleben im Dschungel der Technischen Dokumentation
– Das CMS Camp

Arbeiten Sie mit exotischen Sprachen? Liegt bei Ihnen eine Formatvielfalt vor? Sind Sie ein Einzelkämpfer oder eine verschworene Gruppe? Brauchen Sie Hilfe sich im Normendschungel zurecht zu finden? Das CMS Camp kann Sie bei all diesen Fragen unterstützen!
Das CMS Camp richtet sich an alle Interessierten, die noch kein Content Management System im Einsatz haben, aber bereit sind sich in das letzte Abenteuer der Technischen Dokumentation zu stürzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die ersten Schritte einer CMS-Einführung und umgehen Sie erste Stolpersteine auf dem Weg.
Wie kann man Fehler dabei vermeiden? Wie geht man vor? Warum wird CMS immer wichtiger in unserer Produktionslandschaft?
Erfahrene Guides aus der Technischen Dokumentation liefern Ihnen wertvolle Überlebenstipps im CMS Camp!

Agenda

09:45 - 10:00 Uhr Begrüßung

10:00 - 10:30 Uhr Überleben im CMS - Dschungel
Prof. Dr. Wolfgang Ziegler, HS Karlsruhe

10:50 - 11:20 Uhr Wie schreiben?
Roland Schmeling, Schmeling + Consultants GmbH

11:20 - 11:50 Uhr Wie übersetzen?
Klaus Fleischmann, Kaleidoscope GmbH

13:15 - 13:45 Uhr Ein Bericht aus der Wildnis
Markus Drenckhan, Kaleidoscope GmbH
Sabine Haslberger, KEBA AG
Stefan Gruber-Barowitsch, Komptech Umwelttechnik GmbH

13:45 - 14:15 Uhr Wie migrieren?
Edgar Hellfritsch, doctima GmbH

  • Prof. Dr. Wolfgang Ziegler
    Hochschule Karlsruhe

    Prof. Dr. Ziegler ist seit 1997 im Bereich der Technischen Kommunikation tätig. Sein Kerngebiet ist die Konzeption und Einführung von XML-basierten Informationssyste­men. Seit 2003 hat er eine Professur an der Hochschule Karlsruhe inne, wo er das Lehrfach Informations- und Content-Management vertritt. Er ist Leiter des Instituts für Informations- und Content-Management (I4ICM) der Steinbeis Transferzentren GmbH an der Hochschule Karlsruhe. I4ICM hat bekannte Methoden und Konzepte wie die PI-Klassifikation oder REx eingeführt.

    Überleben im CMS – Dschungel

    Alle sprechen von CMS in der Technischen Dokumentation. Was sagt die wissenschaftliche Forschung dazu? Was ist state of the art? Warum muss ich mich als Redaktionsleiter damit beschäftigen?

    Prof. Dr. Wolfgang Ziegler, Hochschule Karlsruhe
  • Roland Schmeling
    Schmeling + CONSULTANTS GmbH

    Diplom-Physiker und Sprachphilosoph, seit 1999 Berater für Technische Dokumentation. Seit 2005 Fachzertifizierer und Auditor des TÜV SÜD für Technische Dokumentation und Lehraufträge für Qualitätssicherung. Mitglied im tekom-Beirat für Normen und aktiv in der Normung zur IEC 82079-1. 2007 Gründung von Schmeling + Consultants GmbH, Unternehmensberatung für Technische Information. Besonderes Interesse: Informationsqualität – wie man sie bestimmt und systematisch verbessert.

    Wie schreiben?

    Wie ändert sich die redaktionelle Arbeitsweise im CMS? Wie funktionieren modulare Dokumentationen aus wiederverwendbaren Textbausteinen schreibtechnisch? Wie kann es gelingen, dass die Redaktion an einem Strang zieht? Und wie stellt man sicher, dass nur gute Inhalte wiederverwendet werden?

    Roland Schmeling, Schmeling + CONSULTANTS GmbH
  • Klaus Fleischmann
    Kaleidoscope Communications Solutions GesmbH

    Studium Konferenzdolmetschen in Wien und Monterey, Kalifornien. Studium Technische Kommunikation an der Donau-Uni Krems. 1996 Gründer und Geschäftsführer der Kaleidoscope GesmbH als System- und Beratungshaus für Global Content. 2000 Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Internationale Dokumentation in Wien. Seit 2007 Geschäftsführer der eurocom Translation Services GmbH in Wien.

    Wie übersetzen?

    Das CMS verändert den Übersetzungsprozess. Wieso spart der Einsatz eines CMS Übersetzungskosten? Muss sich mein Übersetzungsdienstleister umstellen? Welche Stolperfallen gilt es zu beachten?

    Klaus Fleischmann, Kaleidoscope Communications Solutions GesmbH
  • Markus Drenckhan
    Kaleidoscope Communications Solutions GesmbH

    Markus Drenckhan, Kaleidoscope GmbH, Technischer Redakteur und Projektleiter; begleitet Einführungsprojekte für Redaktionssysteme inhaltlich, technisch und mit Schulungen. Spezialgebiete sind strukturierte und modulare Texterstellung, Aufbereitung der Inhalte sowie optimale und effiziente Systemnutzung.

    Ein Bericht aus der Wildnis

    Wer vor der Aufgabe steht, ein Redaktionssystem einzuführen, hat meistens viele Fragen: der richtige Zeitpunkt für die Einführung, die Systemauswahl, Projektplanung, wie viel kostet es und wie lange dauert die Einführung? Für die erfolgreiche Durchführung des Einführungsprojektes sind ergänzend zum 10-Punkte-Plan aus der tekom-CMS-Studie Methoden und unterstützende Dokumente aus dem Projektmanagement empfehlenswert. In kurzen Statements berichten die Teilnehmer aus ihrer praktischen Erfahrung. Die Teilnehmer haben die Einführung eines Redaktionssystems vor kurzem abgeschlossen. Die Projektherausforderungen waren sehr unterschiedlich und sind gut geeignet, die vielen Aspekte einer geplanten Einführung eines Redaktionssystems darzustellen.

    Teilnehmer auf dem Podium:

    • Dipl.-Ing. (fh) Sabine Haslberger, Head of Documentation & Training Center, Industrial Automation, KEBA AG
    • Ing. Stefan Gruber-Barowitsch, Leitung Technische Dokumentation / CE-Beauftragter, Komptech Umwelttechnik GmbH
    Markus Drenckhan, Kaleidoscope Communications Solutions GesmbH
  • Edgar Hellfritsch
    doctima GmbH

    Edgar Hellfritsch ist seit 1999 als Geschäftsführer bei der doctima GmbH tätig. Er leitet die Bereiche IT und Publishing-Lösungen. Seine Arbeit liegt schwerpunktmäßig auf den Gebieten Online-Publishing, Content-Management sowie Redaktionswerkzeuge und Prozesse und in den letzten Jahren auch auf Mobile und App-Entwicklung. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Konzeption und Umsetzung komplexer XML-Projekte. Die Berücksichtigung von Aspekten der Usability runden sein Profil ab.
    Edgar Hellfritsch ist Mitautor des tekom-Leitfadens „Mobile Dokumentation“. Neben seiner Tätigkeit als Tagungsbeirat der Gesellschaft für Technische Kommunikation e. V. (tekom) veröffentlicht Edgar Hellfritsch regelmäßig Beiträge in Fachzeitschriften und hält verschiedene Seminare zu seinen Kompetenzgebieten.

    Wie migrieren?

    Selten beginnt man mit einem CMS auf der grünen Wiese. Wie wählt man geschickt die Dokumente aus, die man ins neue System überträgt? Wie geht man mit Grafiken und Text in Grafiken um? Was muss man bei Übersetzungen beachten? Wie migriere ich meine vorhandenen Inhalte in das neue System, um möglichst viele von meinen geleisteten Arbeitsergebnissen behalten zu können? Welche Automatismen bietet mir das CMS? Was muss ich dabei bedenken? Lohnt es sich, einen Transformationsmechanismus zu programmieren? Ist es besser, zu kopieren und einzufügen? Oder gar völlig von vorne anzufangen? Dieser Beitrag gibt Antworten auf die entscheidenden Fragen, die sich bei Einführen eines CMS bezüglich der Datenmigration stellen.

    Edgar Hellfritsch, doctima GmbH